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Aktivitäten


Vorweg hier das Imagevideo des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes:

Was unternehmen wir bei der Feuerwehrjugend St. Valentin?


Wir sind im Bezirk Amstetten die zweitgrößte Feuerwehr. Das Einsatzspektrum kennt im Einsatzgebiet der FF Stadt St. Valentin kaum eine Grenze. Daher legen wir natürlich einen hohen Schwerpunkt darauf, unsere Jugendlichen auf die 'Einsatzrealität' bestmöglich vorzubereiten. Das Ganze vermitteln wir mit spielerischen, altersgerechten Methoden.

Die wesentlichen Aktivitäten hierzu sind zum Beispiel:

  • Wissenstest - jährlich findet im Bezirk Amtstetten der sogenannte Wissentest statt. Im Vorfeld dazu vermitteln wir den Jugendlichen die Basics, das theoretische 1x1 der Feuerwehr. Darunter fallen die Themen wie Löschlehre, Gefahrenerkennung, worauf grundsätzlich im Einsatz zu achten ist, auch etwa technische Daten unserer Feuerwehrausrüstung und vieles mehr. Das System ist auf einem Stufenprinzip aufgebaut. Bronze bildet hier die erste, dazwischen Silber und schließlich Gold.
  • Fertigkeitsabzeichen - In den unterschiedlichen Unterdisziplinen der Feuerwehr gibt es die Möglichkeit für die Jugendlichen Spezialwissen anzueignen und in Form einer Wissensstandsüberprüfung unter Beweis zu stellen. 'Feuerwehrsicherheit und Erste Hilfe', 'Feuerwehrtechnik', 'Melder' (die Aufgaben des Feuerwehrfunkers), 'Wasserdienst'
  • Bewerbe - Das Bewerbstraining ist eine Form, grundsätzliche Handgriffe zu routinieren. Die Sportlichkeit, Disziplin und vor allem Teamgeist stehen im Vordergrund. Dabei müssen die Jugendlichen im Einzel- oder Gruppenbewerb Hindernisse überwinden, Schläuche zusammenkuppeln, mit der Kübelspritze Zielspritzen, sowie Geräte richtig zuordnen und richtige Knoten machen können. Alles möglichst fehlerfrei und so schnell wie möglich. Im Vorfeld steht ein intensives Bewerbstraining.
    • Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen: Jugendliche zwischen 10 und 12 Jahren zeigen im Vergleich zu anderen im Einzelbewerb, wo sie mit Ihren Fähigkeiten stehen. Sie sollen ebenso wie die Gruppe Schläuche kuppeln und über eine genormte Länge ausziehen und Hindernisse überwinden.
    • Feuerwehrjugendleistungsabzeichen: Eine Gruppe von neun Jugendlichen, im Alter zwischen 12 und 15 Jahren, überwinden in der Bewerbsbahn die Hindernisse, springen über einen gedachten Wassergraben und zeigen, dass sie Geräte und Knoten kennen und mit dem Löschgerät Kübelspritze umgehen können. Im Anschluss daran bestreiten sie noch einen Staffellauf, bei dem auch wieder unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen sind.
  • Ausbildung an Fahrzeug und Geräten - Ganz essenziell für den späteren Feuerwehr- und Einsatzdienst ist die Fahrzeug- und Gerätekunde. Die Jugendlichen erlernen die Verwendung der unterschiedlichsten Geräte. Dazu zählt auch, in welchen Fahrzeugen welche Geräte mitgeführt werden und welche Fahrzeuge im Dienst der FF Stadt St. Valentin stehen.
  • 24-Stundentag der Feuerwehrjugend - Einmal jährlich finden im Sommer der 24-Stundentag statt. Das Programm ist sehr breit gefächert. Ein Theorieunterricht über Geräte und Einsatztaktik bildet den Anfang an einem Samstagvormittag. Am Nachmittag wird meist mit einer Aktivität etwa wie Zillenfahren oder einem anderen actionreichen Event fortgefahren. In den Abendstunden findet die erste Einsatzübung statt. Schließlich gibt es nach dem Abendessen noch lustige Gruppenspiele bis die Jugendlichen dann zeitgerecht im Feuerwehrhaus zur Nachtruhe kommen. In den frühen Morgenstunden reißt meist der Hausalarm die ganze Gruppe aus dem Schlaf, denn nun heißt es für sie eine weitere Einsatzübung zu absolvieren. Beim 24-STundentag werden sie ständig von aktiven Feuerwehrmitgliedern begleitet, denn Sicherheit ist das oberste Gebot. Das Programm variiert, da es auf die aktuellen Anforderungen abgestimmt wird. Auch die aktiven Mitglieder sind immer mit viel Spaß bei der Sache!

  


  


 



Nur Lernen, oder was?

Nein, ganz und gar nicht! Neben den ganzen Tätigkeiten zur Ausbildung der Jugendlichen werden aber auch immer andere Funevents wie etwa Eislaufen, Ausflüge und vieles, vieles mehr angeboten. Wir wollen den Spaß an der Sache wecken. Und wer gerne lacht, kommt hier sicherlich nicht zu kurz!

Fotos - © - Michael Leitner